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10.11.21 14:36 Uhr Alter: 19 Tage
Kategorie: Tipps

Was ist zu tun von November bis März

Der Winter hat Einzug gehalten - mal mit Nässe, mal mit Frost, mal mit einer dicken Schneedecke. Am wohlsten ist einem da im kuschelig warmen Wohnzimmer mit Blick aus dem Fenster auf eine weiß Winterlandschaft, in welche auch der eigene Garten verzaubert wurde. Doch wer glaubt, in den Monaten bis März steht die Gartenarbeit still, hat weit gefehlt ...

Noch im Herbst, bevor alles abgedeckt und winterfest gemacht wurde, bietet sich ein Spaziergang durch den Garten an, um neue Erkenntnisse für notwendige Anschaffungen zu erlangen. Ebenfalls kann vor dem ersten Bodenfrost noch neu gepflanzt, das letzte Laub gerecht sowie das Obstgehölz geschnitten werden.

Auch lohnt es sich, langsam an die kleinen Gartenbewohner und -besucher zu denken, in dem Sie beispielsweise das Vogelhäuschen gut sichtbar befestigen und mit Futter füllen oder ein Winterquartier aus altem Holz, Reisig und Laub für die Igel errichten. Alle Gartenteich-Besitzer sollten diesen von abgestorbenen Plfanzenteilen befreien, bevor der Teich zufriert. So gewährleistet man allen im Teich befindlichen Lebewesen ausreichend Sauerstoff zum Überleben. Exotische Pflanzen und empfindliche Fische sollten Sie den Winter über vorsichtshalber ins Warme holen.

Wege um das Grundstück ordnungsgemäß räumen

Im Dezember fällt er meistens - der erste Schnee der Wintersaison. Die Räum- und Streupflicht auf den Gehwegen am Grundstück entlang gilt es zu beachten.

Sollten es die Temperaturen noch gut mit der Flora meinen, bietet sich jetzt bereits das erste Verschneiden von Gehölz wir Birke oder Weide an.

Ein alter Brauch besagt, dass Blütenzweige von Kirsche oder Apfel, die vor dem 4. Dezember geschnitten werden, mit etwas Glück pünktlich zum Weihnachtsfest aufblühen. Und auch das Bewässern mancher Pflanzenarten wie den "Immergrünen" darf nicht vernachlässigt werden - denn diese würden sonst nicht etwa erfrieren, sondern verdursten.

Zu dicke Schneedecke schadet den Pflanzen

Im Jänner hängt die Gartenarbeit stark von der Witterung ab. An frostfreien Tagen können Beete vorbereitet und mit einer dünnen Schicht Kompost bedeckt werden. Ebenfalls empfiehlt sich bei aufgetautem Boden am Grundstücksrand ein gründliches Gießen, um die Wurzeln vor eingelagertem Streusalz zu schützen. Befreien Sie außerdem Rasen, Beete und Pflanzflächen regelmääßig von einer zu dicken Schneedecke.

Ähnlich stellt sich die Situation im Februar dar. Hier kann es unter Umständen und bei durchgängig milden Temperaturen bereits zum Erwachen von Unkraut kommen. Beiseitigen Sie dieses rechtzeitig, damit es sich nicht zu stark vermehren kann. Ist der Rasen von einer dicken Schneeschicht bedeckt, vermeiden Sie ein häufiges Begehen, da sonst die Graswurzeln darunter leiden. Sollten dennoch manche Wege unverzichtbar sein, dann versuchen Sie mit Sand und warmen Wasser statt mit schädlichem Streusalz zu tauen.

Dank vielerlei Fachlektüre und dicken Pflanzenbüchern dürfte dem Hobbygärtner auch an strengen Wintertagen nicht langweilig werden. Hier können sich die letzten Impressionen für die neue Gartensaison geholt werden. Und eines ist schon jetzt versprochen: der nächste Frühling kommt bestimmt.